Mirtazapin: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 16. Februar 2026, 16:36 Uhr
Mirtazapin ist ein tetrazyklisches Antidepressivum (NaSSA), das primär zur Behandlung depressiver Episoden eingesetzt wird. Aufgrund seiner stark sedierenden Wirkung wird es häufig abends eingenommen und oft off-label bei Schlafstörungen, Angst- oder Panikstörungen eingesetzt. Häufige Nebenwirkungen sind ausgeprägte Müdigkeit, Appetitsteigerung und Gewichtszunahme.
Wichtige Informationen zu Mirtazapin:
Wirkmechanismus: Es steigert die Konzentration der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin im Gehirn, indem es -Autorezeptoren blockiert.
Wirkungseintritt:
Die schlaffördernde Wirkung tritt meist schnell ein, während die stimmungsaufhellende Wirkung oft erst nach 1–2 Wochen spürbar ist.
Anwendung & Dosierung:
Wird meist als Tablette (15–45 mg) abends eingenommen. Eine einschleichende Dosierung zu Beginn ist üblich.
Nebenwirkungen:
Sehr häufig Schläfrigkeit, Müdigkeit, Mundtrockenheit und Gewichtszunahme.
Vorsichtsmaßnahmen:
Plötzliches Absetzen sollte vermieden werden, um Entzugssymptome zu verhindern. Die Kombination mit MAO-Hemmern ist kontraindiziert.
Rezeptpflicht:
In Deutschland, Österreich und der Schweiz rezeptpflichtig.