Mirtazapin: Unterschied zwischen den Versionen

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In Deutschland, Österreich und der Schweiz rezeptpflichtig.
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[[Kategorie:Medikamente]]

Aktuelle Version vom 16. Februar 2026, 16:36 Uhr

Mirtazapin ist ein tetrazyklisches Antidepressivum (NaSSA), das primär zur Behandlung depressiver Episoden eingesetzt wird. Aufgrund seiner stark sedierenden Wirkung wird es häufig abends eingenommen und oft off-label bei Schlafstörungen, Angst- oder Panikstörungen eingesetzt. Häufige Nebenwirkungen sind ausgeprägte Müdigkeit, Appetitsteigerung und Gewichtszunahme.

Wichtige Informationen zu Mirtazapin:

Wirkmechanismus: Es steigert die Konzentration der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin im Gehirn, indem es -Autorezeptoren blockiert.


Wirkungseintritt:

Die schlaffördernde Wirkung tritt meist schnell ein, während die stimmungsaufhellende Wirkung oft erst nach 1–2 Wochen spürbar ist.

Anwendung & Dosierung:

Wird meist als Tablette (15–45 mg) abends eingenommen. Eine einschleichende Dosierung zu Beginn ist üblich.

Nebenwirkungen:

Sehr häufig Schläfrigkeit, Müdigkeit, Mundtrockenheit und Gewichtszunahme.

Vorsichtsmaßnahmen:

Plötzliches Absetzen sollte vermieden werden, um Entzugssymptome zu verhindern. Die Kombination mit MAO-Hemmern ist kontraindiziert.

Rezeptpflicht:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz rezeptpflichtig.